martinasleben
  Meine Beinverlängerung
 

Der weite Weg nach München


Schon als junger Teenager litt ich unter meinem um 6,5 cm verkürzten Bein und mein Orthopäde hat mir eine Beinverlängerung nahegelegt. Nur konnte es damals noch nicht gemacht werden, weil ich immer noch mitten im Wachstum war und man nicht vorhersagen konnte wieviel mein rechter Oberschenkel noch wachsen wird.

Mit 17 Jahren schickte mich mein Orthopäde in eine regionale orthopädische Klinik (Lindenlohe bei Schwandorf)
Voller Hoffnung und Zuversicht machten wir (meine Mutter und ich) uns auf den Weg. Der behandelnde Professor untersuchte mich und kam zu dem Entschluss er kann mich, aufgrund fehlender Erfahrungen, nicht behandeln. Ich war am Boden zerstört. Wenn er nicht? Wer dann?
Er sagte aber, dass es einen sehr guten Professor in München gibt der so schwierige Fälle wie mich behandelt.
München!?! Kannte ich zu dieser Zeit nur als gelegentlich Ausflugsziel und natürlich die alljährliche Wiesn. Aber einen Arzt dort haben?? Unvorstellbar!

Dank seiner Mithilfe hatten wir auch schon im November 2007 einen Termin im Zentrum für korrigierende und rekonstruktive Extremitätenchirurgie München(kurz ZEM) bei Prof. Baumgart.
Es wurden Röntgenbilder gemacht, die Beine, Hüfte und Becken vermessen und untersucht. Das alles war in einer ziemlich lockeren Atmosphäre was das ZEM-Team sofort sympatisch machte.
Ganz angespannt warteten nun wir auf den, der über gleiche lange Beine oder nicht entscheiden würde. Als er dann ins Behandlungszimmer reingeschneit kam, gabs erst mal einen ordentlichen Händedruck und ein bisschen Small-Talk. Das ist ja mal ein cooler Professor.
Er meinte es würde nicht einfach werden (durch die verschobene Patella) aber er könnte das machen wenn ich den möchte. Ich hab sofort zugesagt. Er gab mir aber trotz der schnellen Zusage nochmal Zeit zum Überlegen.

Von November 2007 bis April 2009 musste ich dann noch ein paar Mal nach München zur Kontrolle, OP-Vorbereitungsgespräch usw. Professor Baumgart überzeugte die Krankenkasse in dieser Zeit auch von einer Kostenübernahme der OP.



Jetzt gehts los!

Februar/März 2009:
Jetzt ist es offiziell: D-Day: 9. April 2009. Im Februar musste ich ein letztes Mal vor der großen OP nach München. Es wurden letzte Fragen geklärt und ich hab Hausaufgaben bekommen. Dehnungsübungen damit ich nach der OP nicht soviel Probleme hab mit Strecken und Beugen.
Zusätzlich dazu bin ich freiwillig 2-3x in der Woche abends ca 1,5 Std. schwimmen gegangen. Ich muss zugeben, die ganzen Jogger und Sportler hatten recht. Man bekommt seinen Kopf frei und kann sich auspowern. Auch wird man wirklich "süchtig" danach. Hauptziel war natürlich immer noch Kraft und Muskeln für die bevorstehenden Wochen und Monate aufzubauen.
Im Hinterkopf hab ich nur noch die OP. Was das nervt! Aber irgendwie war trotz allem eine gewisse Vorfreude da.

8. April 2009:
Heute gehts zur Einlieferung ins Krankenhaus Barmherzige Brüder nach München. Mein Freund begleitet mich diesmal. Er wird in München in einem Hotel übernachten damit er mir morgen früh nochmal seelischen Beistand leisten kann.
Die Krankenschwestern hier sind alle ziemlich nett. Abends gings dann nochmal zum duschen. Gott weiß wann ich das nächste Mal gehen kann
Trotz allem war ich überhaupt nicht aufgeregt es ging ja endlich los! aber die Beruhigungstablette musste ich trotzdem auch nehmen.

9. April 2009:
In der früh um 7 wird nochmal Blutdruck undTemperatur gemessen. Argl war das immer nervig!
Meine Zimmernachbarin bekommt um 8 Uhr ihr leckeres Frühstück. Ich geh natürlich leer aus. Derweil hat man doch immer Hunger wen man nichts essen darf
Ich bekomm ein schickes OP-Hemd angezogen, einen Trombosestrumpf ans linke Bein bis das Ding mal dran war! und mein rechtes Bein wird nochmal akribisch rasiert.
Nicht zu vergessen, die Beruhigungstablette. Als hätten sie alle Angst das ich durchdreh
Danach kommt mein Freund und wir reden noch ein bisschen. Und schon sind auch die Schwestern da und schieben mich in den OP-Bereich. Vor der Tür nochmal ein Bussi an den Freund, einen schönen Tag und die Ermahnung er soll sich nicht soviel Sorgen machen. In Gedanken war ich bei meiner Familie die jetzt auf den Weg nach München sind.

Im Vorbereitungsraum kommt mein OP-Hemd erst mal wieder runter. Kurz frieren und schon kommen grüne warme Decken. Ahhh Wohltat.
In diesem OP-Bereich ist es echt saumäßig kalt und alle rennen im T-Shirt rum.
Um halb 9 schaut auch nochmal mein Professor rein. Nur hab ich ihn nicht gleich erkannt, weil er in voller Montur vor mir stand. Heißt: OP-Kittel, Haarnetz, Mundmaske. Er wünscht mir ein schönes Schläfchen, meint das ich nichts davon mitbekommen werde und er mein Bein richtig schön machen wird Ich fands richtig cool das er nochmal vorbeigeschaut hat. Danke dafür!

Endlich werd ich in den richtigen OP-Saal geschoben. Hier ist es auch richtig kalt. man man die armen Leute hier
Vor mir seh ich einen lebensgroßes Röntgenbild von meinem Bein. Jetzt gehts dir an den Kragen! So wirst du bald nicht mehr aussehen!
Meine beiden Arme werden an Armstützen fixiert. Mein Anästhesist spritzt mir über die Infusion was rein. Ich frag ihn noch was das ist. "Ein starkes Schmerzmittel" bekomm ich zur Antwort. Nunja, braucht man auch. Ich schau so an die Decke (mit den schönen OP-Lampen) sag so mehr zu mir woooaaah ist mir schwindelig. Kommentar von Anästesist: "Mach mal die Augen zu." Und das wars. Nächstes Mal kriegt ihr mich nicht so leicht!

Abends um halb 8 werd ich das erste Mal bewusst wach. Ich merk das es im Zimmer dunkel ist Hä? Kann doch net sein! Ich merk das meine Mutter, meine kleinen Geschwister und mein Freund um mich rumstehen. Und mir tut mein Bein so weh! Und das komische Gefühl im Körper. Man fühlt sich so schwer.
Meine Mutter und mein Freund erzählen erstmal das alles hervorragend verlief und  sogar noch besser als erwartet, weil der Prof. die Patella in die richtige Position bringen konnte UND den Marknagel einsetzen. (Was vorher nicht zu 100% entschieden werden konnte) Gott war ich froh!
Leider mussten dann auch bald alle wieder gehen und ihre Heimreise antreten.

Im nachhinein erfuhr ich von einem mehr als zufriedenen Professor Baumgart das die OP über 6 Stunden gedauert hat und alles tiptop verlief.



Von meinem Bein sah ich die ersten 2 Tage leider gar nichts. Der Weg zur Toilette war jedes mal eine Anstrengung ohne Ende. Schwester klingeln, die muss mir in den Rollstuhl helfen, gepackt mit 2 Wundschläuchen, 1 Infusion und die Schmerzspritze (Apparat mit der man selber starkes Schmerzmittel über die Infusion spritzen kann) gings auf die Toilette und zurück. Jedes Mal wieder ein Kabelchaos.
Schmerzen hatte ich nicht wirklich was an der ausgezeichneten medizinischen Betreuung des Krankenhauses lag.

Nach 2 Tagen kam dann zum ersten Mal die Schiene runter. Endlich wieder Luft am Bein und schauen können wie es aussieht. Ich war begeistert! Es war zwar noch stark angeschwollen aber man hat schon hier direkt die (positiven) Auswirkungen der OP gesehen. Soooo schön gerade! Wahnsinn.





glücklich über mein Bein

Ich bekam im KH Physiotherapie so gut es ging. (Die Schiene musste ich immer noch tragen. Hätte ich sonst mein Bein gebeugt, wäre das Risiko zu groß gewesen das die Patella wieder an die alte Stelle rutscht Schließlich war die Kniescheibe nun an einem komplett "neuen Ort")

Mit meinen ersten Krücken lernte ich das gehen mit 20 kg Teilbelastung und Treppen steigen. man war ich langsam und das Gehen anstrengend! Ich wurde sogar von einer Oma überholt. Hallo??

Nach ein paar weiteren Tagen kam Prof. Baumgart mit den Verlängerungsapparat und erklärte ihn mir. (siehe: www.martinasleben.de.tl/Ich-h.oe.r-mein-Bein-wachsen.htm)

Als ich dem Prof. hoch und heilig versprochen hab Zuhause ganz vorsichtig zu sein, mich brav hinlegen und nichts Dummes machen werde, durfte ich endlich nach Hause. Nach gerade mal einer Woche. Er wollte mich, aufgrund der Schwere der OP, länger im KH behalten aber ich war da nicht so recht damit einverstanden. sorry aber das Essen und das Bett waren einfach nicht der Hit.



Zuhause
 
Die Heimfahrt war der reinste Horror. Mir war saumäßig übel, ich hab geschwitzt wie ein Schwein und gezittert wie eine alte Oma. Endlich in Regensburg angekommen half mir mein Freund aus dem Auto. Und mir grauste es, da wir zusammen im 2. Stock ohne Aufzug im Haus wohnen. Ich hab ewig gebraucht bis ich oben war. Mein Kreislauf spielte so dermaßen verrückt. Das blieb auch leider die nächsten paar Wochen so.

Ich musste jeden Tag 3x9 Einheiten (9 Einheiten = 1/3 mm) verlängern. Jeden Tag kam so 1 Millimeter zusammen bis es Ende Juni/Anfang Juli dann 69 mm waren.

3x in der Woche hatte ich auch Physiotherapie. In der wurde meine Streckung geübt (konnte das Bein nach der OP nicht mehr voll durchstrecken) und natürlich meine Beugung. Die muss ich wieder komplett neu "lernen". Seit April 09 üben wir jetzt schon daran, jetzt Januar 2010 sind es schon 60°. Hört sich jetzt total wenig an, ist für mich auch oft sehr wenig, aber mein Prof. meint das es ein sehr guter Fortschritt ist, somit geb ich mich dann auch wieder zufrieden.
Man darf nicht vergessen das die Kniescheibe jetzt an einer komplett neuen Stelle sitzt und sich erst wieder "einfahren" muss.
Da heißt es Üben Üben Üben!

Jeden Montag standen die Kontrollen in München an. Meine Mutter fuhr mit dem Auto von Pfreimd nach Regensburg holte mich da ab und dann gings weiter. (220 km einfach und wir gehören noch zu den Patienten die am "Nähesten" sind)
In dieser Zeit habe gemerkt das im Wartebereich des ZEMs eine Gemeinschaft herrscht. Man unterhält sich, tauscht Erfahrungen und Erlebnisse aus. Ganz anders als in einer "normalen" Arztpraxis. Kann aber auch sein das nur ich das so empfinde

Mittlerweile muss ich nur noch alle 4 - 6 Wochen nach München. Je nach Verheilungsverlauf werden die Abstände in Zukunft immer größer.







rechter Oberschenkel innenseite. Man sieht schon ganz leicht etwas Knochen wachsen. Aufgenommen: Sept. 09


                
November 2007                                August 2009

Ein Meisterwerk!



Meine ersten Schritte

Endlich ist es soweit! Nach über 10 Monaten darf ich seit dem 15.2.2010 nun meine ersten Gehversuche ohne Krücken unternehmen. Jetzt erstmal nur in der Wohnung und bei der Physiotherapie damit sich das Bein wieder daran "gewöhnt", aber in 6 Wochen werden die Gehhilfen wahrscheinlich komplett wegfallen. JUHU!!!!

Momentan watschle ich noch ein bisschen, geh nur ganz kleine Schritte und wackle so hin und her (was an der fehlenden Muskulatur liegt) aber das wird jetzt immer besser werden! jaaah ich hab Muskelkater



Der Marathon geht weiter!

Nach einer erfolgreichen Kontrolle am 29.3.2010, darf ich nun komplett alles ohne Krücken erledigen! Lange Strecken, Einkaufsbummel und Tanzen muss ich noch vermeiden aber das ist völlig in Ordnung. Momentan fällt mir das Gehen mit Krücken noch leichter als das normale Gehen. erinnert mich an genau vor einem Jahr als ich das Krückengehen voll schwer fand
Aber es läuft sich wirklich prima! Ich bin zwar recht langsam und es ist auch super anstrengend aber das wird sich hoffentlich bald von selber lösen. Natürlich wurde das Autofahren an einer abgelegenen Straße auch gleich ausprobiert. Man war das ein super Feeling! Das Gespür für Gas liegt zwar bei Null und mir war es megapeinlich als wir an einem Fahrschulauto vorbeigefahren sind und das Auto grad so geruckelt hat aber es war der absolute Wahnsinn!

Die Beugung liegt derzeit passiv bei 90 Grad und aktiv bei ca. 75°. Der Prof. findet das aber gut und meint das es mit aufgebauter Kraft vielleicht bald besser geht. Leider gefällt ihm Kniescheibe nicht sooo gut, da sie immer noch weit innen steht. Falls sich das nicht bessert wird er da bald wohl oder übel nochmal ran müssen und dann klappts auch bestimmt mit der Beugung.
Hoffen wir mal das Beste!

 
Der Startschuss

Seit dem 10.5.10 darf ich nun komplett ohne Krücken gehen. Leider waren die vergangenen 6 Wochen eine ziemliche Berg- und Talfahrt. Meine Muskeln und Sehnen rebellierten im Knöchelbereich dass es nicht mehr feierlich war. Durch die extremen Schmerzen ging ich gut 2 Wochen auch kurze Strecken wieder auf Krücken um mir etwas Linderung zu verschaffen. Aber zum Glück spürt man jetzt nichts mehr davon und ich kann meine neu gewonnene Freiheit in vollen Zügen genießen. 

Der Prof. ist mit meiner Kniescheibe zufriedener als beim letzten Mal. Juhu! Training doch was genützt  Auch die Beugung wird nun immer besser. Es geht zwar immer noch seeeeeehr langsam voran aber mittlerweile schaffe ich die 90° schon fast alleine. Bis zur perfekten Flexion fehlen noch 20° und die werd ich jetzt hoffentlich auch noch knacken. In der Physiotherapie tüftle ich mit Vroni unter anderem an meinem Gangbild. Mittlerweile gehe ich schon richtig schön gerade und mache fließende Bewegungen. Es fehlt nur noch ein kleiner Tick bis zur Perfektion, der durch Muskeltraining erreicht wird.

Ab dem 17.5.10 kann ich nun endlich auch meine Wiedereingliederung in der Arbeit beginnen. 4 Stunden täglich werde ich dann meine stehende Tätigkeit verrichten. Ich bin gespannt wie mein Bein auf die Herausforderung reagieren wird. hoffentlich nicht wieder eine Muskelentzündung, -kater was auch immer
 
 
Der ganz normale Alltag

Nachdem die OP jetzt über 1,5 Jahre her ist, hat mich nun der Alltag zusammen mit einer neuen, erfolgreichen Arbeit wieder eingeholt. Seit Juni muss ich nur noch alle 3-4 Monate nach München zu den Kontrollen die bisher immer erfolgreich und zur vollsten Zufriedenheit von Professor Baumgart verliefen.

Das Gehen funktioniert wirklich prima und auch lange Strecken machen mir keine Probleme mehr. Nur beim Aufstehen nach langem Sitzen spüre ich ein Ziehen im Oberschenkel was aber wahrscheinlich durch meinen Marknagel kommt. aber halb so wild wenn der Rest passt

Die Beugung liegt mittlerweile bei knapp über 90°. Im Alltag schränkt mich jetzt endlich (fast) nichts mehr ein. Es ist zwar schade, dass es immer noch nicht mehr Grad sind aber bei der Entfernung vom Marknagel gewinnen wir nochmal ein paar Grad und vielleicht bringen die Folterübungen von meiner Physiotherapeutin doch noch was.

Seit Ende August, also nun etwas mehr 4 Wochen besuche ich zusammen mit meinem Freund ein Fitnessstudio um nicht nur für mein Bein sondern auch meine anderen Körperteile etwas Gutes zu tun. vorallem hats der Rücken nötig Nach der Arbeit ist es zwar echt schwer seinen inneren Schweinehund zu überwinden vorallem wenn man schon auf der Couch lag aber es lohnt sich und macht auch ziemlich viel Spaß.

Da es bei mir nun auch weniger oft was zu berichten gibt, werden die Beiträge wohl in Zukunft kürzer werden bzw. die Seite nicht mehr so häufig aktualisiert.
 

Abschied tut weh

Seit letztes Jahr August bis heute ist nicht viel passiert. Bei der Kontrolle im Dezember war Professor Baumgart sehr zufrieden und hat einen Termin für die Entfernung des Marknagels angesetzt. Am 14.4.2011 gehts los! Mein Marknagel kommt nach 2 Jahren wieder raus. Ich bin wirklich schon sehr gespannt ob man einen Unterschied merkt und auch ein klein bisschen aufgeregt. außerdem seh ich doch endlich den Marknagel dann mal in echt  Was leider nicht so toll, aber fast unausweichlich ist, ist die Unterschenkelkorrektur im Juli. Dadurch, dass der Unterschenkel leicht verdreht ist, kommt auf den Fuß eine falsche Belastung, die im Laufe der Zeit zu Sehnen- oder Muskelentzündungen führen kann. Prof. Baumgart hat versprochen, dass nach dieser Korrektur, bei der der Heilungsverlauf zwischen 6 Wochen und 3 Monaten liegt, nochmal ein komplett neues Gehverhalten entsteht. aber leider nochmal auf Krücken bäh! ..........Weiter gehts bei "Die Marknagelentfernung"
  März 2011. Alles schööööön weiß
 


Rückschläge

Natürlich kanns bei einem so komplizierten Eingriff wie diesem auch Komplikationen geben. Leider war das gleich 2x bei mir der Fall.

Eine davon war eine lockere Schraube im Bein und nicht wo anders die wurde durch eine ambulante OP (mit Vollnarkose) wieder festgezogen. Hätte man das nicht gemacht, wäre die Schraube noch weiter rausgerutscht, der Marknagel wäre verschoben was letztendlich zu ein paar Millimeter Verlust führen hätte können.
Eine lockere Schraube kommt meist durch die Bewegung oder Knochenwachstum. Dabei entwickelt der Knochen eine solche Kraft, dass er die Schraube buchstäblich "rausdrückt".


Ein für mich schlimmer Rückschlag war das fehlende Knochenwachstum.
Schließlich wünscht man sich die Krücken auch weg, was leider nicht geht, wenn gähnende Leere im Bein herrscht.
Im Dezember 09 haben sich der Prof. und ich dazu entschlossen eine Spongiosaplastik-OP vorzunehmen. Dabei wird aus dem Beckenkamm Knochenmaterial entnommen und unten in die Lücke wieder eingesetzt.
Dadurch wächst zwar der Knochen nicht schneller aber er hat immerhin nicht mehr soviel "Strecke" zum zurücklegen.




 








 
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